(Das Volkslied - oder: die Keule zur Wahl)

Heinrich DocWolf hatte eine Vision:

100.000 Leute vor dem Reichstag. Jeder mit einer Keule bewaffnet. Sie verhalten sich friedvoll und nach ca. 30 Minuten verlassen alle ruhig die Szene.

Die "da oben" verstehen das Ganze nicht. Wie auch, bei ihrer "Volksnähe"? Dieser Song ist Heinrichs musikalische Umsetzung dieses Szenarios.

Wenn Ihr, genauso wie Heinrich, die Nase voll von der Gängelei der "Obrigkeit" habt, dann macht es wie Heinrich und lasst in diesem Lied Euren Dampf ab! Es gibt 2 Versionen des Songs:

1. Volkslied - Heinrichs Version
2. Volkslied - Volksversion

Heinrichs Version ist der Song mit Heinrichs Gedanken zum Thema. Hört ihn Euch vielleicht als erstes an. Die Volksversion ist das Playback zum Song (It's Karaoke time!)

 

Das Volkslied
Komponist & Text: Heinrich Wulfes

Bin nur ein kleiner Unternehmer
nicht mit Nadelstreifen, feinem Zwirn und Brasil
In unserem Land – das ist mein Thema,
gibt es zu wenig Macher, doch der Knüppelschmeisser viel,

In Politik, Verwaltung, Großbetrieben,
sowie in Banken und Organisationen
Da wird Moral sehr oft nur klein geschrieben
- wer den Schuh sich anzieht ja, den kenn ich schon!

Und wir lassen uns nicht mehr verarschen,
heut seid ihr noch die Herren, doch wir sind das Volk.
Wir durchschauen eure Tricks, eure Maschen,
uns für blöde zu halten, dass tut ihr zu gern.
Kommt in die Klötze für unser Land,
sonst stehen wir bald mit dem Rücken zur Wand.
Denn wir lassen uns nicht mehr verarschen,
wird Zeit, dass ihr’s endlich kapiert.

Das Parlament als Spiegelbild des Volkes,
als ob Juristen und Beamte wir nur wär’n.
Mit Feinstaub, Rauchverbot, Gebühren und Regeln,
uns stets zu gängeln, das haben wir nicht gern.
Selbst gut versorgt mit Tantiemen und Diäten,
setzt ihr das Volk voll auf Diät.
Euer Platz am Trog der wird zuerst verteidigt,
dann lange nichts - egal wie’s weitergeht.

Nun bin ich auch noch Bänkelsänger,
mir sind Höhen und Tiefen fast alle bekannt.
In vielen Gebieten ein Grenzgänger,
wie man sie nicht oft findet in unserem Land.
Und wenn Berlin, Paris oder Rom wäre,
dann würden Paris und Rom schon lang nicht mehr stehen,
die nichts können, faul sind oder lügen,
woll’n wir "da oben" nicht mehr länger sehn.